david stern
Titel Orte des Novemberpogroms 1938 in Innsbruck
 
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AKTUELLES & VERANSTALTUNGSHINWEISE

 
 

 

 

 

Veranstaltungen & Hinweise:


28. November 2017 - Präsentation der Lernwebsite www.alte-neue-heimat.at
"Zehn ZeitzeugInnen mit Innsbrucker Wurzeln erzählen über ihre Kindheit und Jugend in Österreich vor 1938, über Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus, ihre Flucht und ihr Leben in der neuen Heimat England und Israel. Aus den Video-Interviews eines Projektteams unter der Leitung von Horst Schreiber hat Irmgard Bibermann die Lernwebsite www.alte-neue-heimat.at erstellt: Zehn biografische Portraits und elf nach Themen geordnete Kurzfilme erschließen die Erfahrungen der ZeitzeugInnen. Fotogalerien, umfangreiche Unterrichtsmaterialien und die Transkripte aller Videosequenzen eröffnen differenzierte Lernwege. Begrüßung durch Univ. Doz. Mag. Dr. Horst Schreiber (erinnern.at Tirol). Es sprechen Dr.in Esther Fritsch , Ehrenpräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, Dr.in Maria Ecker (erinnern.at), Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck, Univ. Doz. Mag. Dr. Horst Schreiber, Leiter des Gesamtprojektes und von erinnern.at Tirol) und Mag.a Dr.in Irmgard Bibermann, Erstellerin der Lernwebsite, erinnern.at ) www.alte-neue-heimat.at
Wann: Dienstag, 28.11.2017, 19.00 Uhr
Wo: Plenarsaal, 6.Stock RathausGalerien Maria-Theresien-Straße 18

 

10. November 2017 - Vernissage Annelies Senfter & Tanzperformance von Anna Maria Müller in der Galerie im Andechshof

"Annelies Senfters Werke sind situiert zwischen Fotografie, Recherche und poetischer Erforschung. Neben einer Serie von Fotografien und tagebuchartigen Texten zeigt sie in der Ausstellung »Asking the trees II« neue Teile ihres Herbariums aus Parks und Gärten von im Nationalsozialismus enteignetem bzw. beschlagnahmtem Besitz. Tanzperformance konzipiert und ausgeführt von Anna Maria Müller. "
Wann: Freitag, 10. November 2017 um 18:00 Uhr, www.premierentage.at
Wo: Galerie im Andechshof, Innrain 1, 6020 Innsbruck; bis 03. Dezember 2017

 

 

Buch "Die Täter des Judenpogroms 1938 in Innsbruck" von Thomas Albrich

Die Täter des Judenpogroms 1938 in Innsbruck  

Das Buch "Die Täter des Judenpogroms 1938 in Innsbruck" von Thomas Albrich (Hg.) ist im Haymon Verlag erschienen und ist das Ergebnis eines Forschungsseminars von Thomas Albrich und 25 Studierenden an der Universität Innsbruck. Erstmals werden alle bekannten Täter und Tatverdächtigen, knapp 70 Männer, mit detailreichen Einzelbiographien, vielen Hintergrundinformationen, Archivbildern, neuen Dokumente und Protokollen der Öffentlichkeit präsentiert.

Haymon Verlag


 


 

Updates

 

 

E-Book Novemberpogrom 1938

Seit 9. November 2016 gibt es ein kostenloses E-Book der deutschen Version der Homepage. Dieses kann im iTunes Store geladen werden. Hier der Link: https://itunes.apple.com/at/book/novemberpogrom-1938/id1174251063?mt=11

 

Lach-Hof Kleinvolderberg

Ergänzungen zu Gauleiter Franz Hofer: Ein Foto des Lach-Hofs in Kleinvolderberg bei Hall in Tirol. >>>Täterkreis

 

Zeitungsartikel über Attentat in Paris

Auf der Seite Novemberpogrom habe ich einen Zeitungsartikel vom 17. November 1938 integriert. In der Zeitschrift "Das interessante Blatt" erschien ein Bildbericht über das Attentat und die Beerdigung von Vom Rath. Die Österreichische Nationalbibliothek hat zahlreiche historische Zeitungen und Zeitschriften digitalisiert. http://anno.onb.ac.at

Das itneressante Blatt

 

Portraits der Familie Turteltaub

Fotos der Familie Turteltaub wurden mir dankenswerterweise von den Autoren Horst Schreiber & Irmgard Bibermann sowie Abraham Gafni zur Verfügung gestellt. Sie stammen aus dem 2014 im Studienverlag erschienenen Buch "Von Innsbruck nach Israel. Der Lebensweg von Erich Weinreb / Abraham Gafni". Die Familie Turteltaub wohnte in der Defreggerstraße 12 in Pradl.

 

Portraits der Familie Landauer

Das Jüdische Museum Hohenems stellte mir von ihrem Hohenems Genealogie Projekt die Portraits der aus Hohenems stammenden Familie Landauer zur Verfügung. Ich danke Junia Wiedenhofer und Hanno Loewy. Siegfried Landauer wohnte mit seiner Frau Laura und den Töchtern Irma und Johanna in der Salurnerstraße 8.

 

Informationen über das Kaufhaus "Bauer & Schwarz"

Auf der Seite der Maria Theresien Straße 33 habe ich eine Übersicht über die Geschichte des Kaufhauses "Bauer & Schwarz" mit Informationen zur Arisierung und Restitution erstellt. Die Informationen beziehen sich auf das 2010 im Studienverlag erschienene Buch "Von Bauer & Schwarz zum Kaufhaus Tyrol" von Horst Schreiber (Hg.).

 

Aktualisierung der englischen Seiten

Seit 1. Oktober 2013 gibt es eine aktualisierte, englische Version der Homepage. Neu hinzugekommen sind Leopoldstraße 28, Templstraße 8 und Erzherzog Eugen Straße 24. Beethovenstraße 5, Jewish Cemetery, Eduard Wallnöfer Platz und Maria Theresien Straße 33 wurden ergänzt.

Die Übersetzungen stammen von Mag. Gerhard Buzas, bei dem ich mich herzlich bedanken möchte.

 

Templstrasse 8 - Pension Kappelsberger

In der Templstrasse 8 befand sich die Pension Kappelsberger. Die Einrichtung und die Glasscheiben der Pension wurden in der Pogromnacht stark beschädigt. Templstrasse

 

Neue Informationen zur Familie Popper

Robert Popper, der Sohn von Julius und Laura Popper, schrieb seine Erinnerungen an Österreich und Innsbruck nieder. Das Leo Baeck Institute hat diese digitalisiert und zur Verfügung gestellt. Bisher war nur bekannt, dass das Ehepaar in der Beethovenstrasse gewohnt hatte und in der Pogromnacht in die Sill geworfen wurde. In den Aufzeichnungen ist auch ein Brief von Laura Popper integriert, in dem sie ihre dramatischen Erlebnisse schildert. Beethovenstrasse

Familie Popper
Von links: Robert, Laura, Siegfried und Julius Popper - Foto: Courtesy of the Leo Baeck Institute

 

 

In Memoriam Dorli Neale 15.11.1923 - 14.08.2016

Dorli Neale, geborene Pasch wohnte zusammen mit ihren zwei Schwestern und den Eltern in der Salurnerstrasse 3. Ihr Vater Friedrich Pasch wurde in der Pogromnacht verhaftet und gequält, die Wohnung stark verwüstet. Dora kam mit einem Kindertransport über Holland nach England, wo sich im Mai1939 alle Familienmitglieder wiedersahen. Sie heiratete den Wiener Ernst Neale (früher Nagel), wurde Modedesignerin und engagierte sich seit Jahren als Zeitzeugin für die Aufarbeitung der Geschichte.
Am 12. Jänner kam es zu einer Begegnung von Dorli Neale mit SchülerInnen und LehrerInnen ihres ehemaligen Gymnasiums Sillgasse, wo sie aus ihrer Schulzeit und von ihrer Flucht erzählte. (Bericht: http://lesen.tibs.at/node/2580) .
Am 13. Jänner 2009 führten Mag.a Irmgard Bibermann und Dr. Horst Schreiber ein Gespräch mit Dorli Neale im Festsaal des Landesschulrates für Tirol, welches von Emir Handzo auf Video aufgezeichnet wurde.

Interview mit Dorli Neale from Moviemaker on Vimeo.

Am 13. Februar 2012 wurde ihr von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer das Verdienstkreuzes der Stadt Innsbruck verliehen.
Am 14. August 2016 ist Dorli Neale kurz vor einer Urlaubsreise in London gestorben. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen. Ich danke Irmgard Bibermann für diese Information.

 

Gedenk-Stele für Richard Berger am Innsbrucker Westfriedhof

Am Westfriedhof wurde von der Stadt Innsbruck in unmittelbarer Nähe des Denkmals der Burschenschaft Suevia eine Gedenk-Stele für Ing. Richard Berger mit folgendem Text errichtet:

„Zum Gedenken an Ing. Richard Berger / In der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 (Pogromnacht) ermordete ein SS-Kommando unter der Führung von Gerhard Lausegger den Vorsteher der Israelitischen Kultusgemeinde Innsbruck, Richard Berger, auf besonders brutale Weise. Lausegger war Mitglied der Burschenschaft Suevia. Er floh nach Argentinien und konnte für sein Verbrechen nie zur Rechenschaft gezogen werden.“

Gedenkstele Richard Berger Gedenkstele Richard Berger Text
Fotos: Februar 2016 © Manfred Mühlmann

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Es geht um das Eingeständnis historischer Schuld, womit der Grundstein zur Versöhnung gelegt werden kann. Es geht aber auch um Gerechtigkeit, die, auch wenn sie erst viele Jahre später ausgesprochen wird, Hoffnung bringen kann. Hoffnung auf Menschlichkeit und Chancen auf Vergebung und dafür ist es nie zu spät.“
Stadtrat Mag. Gerhard Fritz: „Es muss eine angemessene Distanzierung von Dr. Gerhard Lausegger geben. Mit der Stele für Richard Berger distanziert sich die Stadt Innsbruck in würdiger Form vom leider nicht zu ändernden Suevia-Denkmal. Mit dem Gedenken entsteht eine Erinnerung, die auch eine Form der Begegnung ist.“

Innsbruck Informiert - "Erinnerung ist eine Form der Begegnung" (pdf)

 

 

Verdienstkreuze der Stadt Innsbruck

"Verdienstkreuz der Stadt Innsbruck" für Vera Adams, Dorli Neale und Vera Graubart in London

Am 13. Februar 2012 wurden Vera Adams, Dorli Neale und Vera Graubart in der Österreichischen Botschaft in London im Beisein von Botschafter Dr. Emil Brix mit dem Verdienstkreuz der Stadt Innsbruck ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Tiroler Landeshauptstadt besondere Verdienste erworben haben. „Ich verleihe diese Auszeichnung mit tiefem Respekt“, so Gemeinderätin Mag.a Gerti Mayr, die die Ehrung in Vertretung von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer übernahm. „Sie und Ihre Familien haben die furchtbaren Ereignisse des Nationalsozialismus in Innsbruck miterlebt. Trotzdem blieb Ihre Nähe zu unserer Stadt auch in der Ferne stets aufrecht und daher ist die Verleihung des Verdienstkreuzes auch ein Zeichen der Verbundenheit der Stadt Innsbruck mit Ihnen.“ Bei der Verleihung waren der Historiker Univ. Doz. Dr. Horst Schreiber und die Lehrbeauftragte am Institut für Geisteswissenschaften und Europäische Ethnologie Mag. Irmgard Bibermann zugegen, der Schriftsteller Christoph W. Bauer las aus seinem Buch "Graubart Boulevard".

Vera Adams ist die Tochter von Ernst und Helene Schwarz. Ihr Vater war Gesellschafter des berühmten Warenhauses "Bauer und Schwarz". Sie kam bereits 1938 nach England, wo sie Ken Adams heiratete. 2010 nahm sie persönlich an der Eröffnung des neuen Kaufhauses Tyrol am Standort des ehemaligen Warenhaues „Bauer und Schwarz“ in der Maria-Theresien-Straße teil.

Dorli Neale, geborene Pasch wohnte zusammen mit ihren zwei Schwestern und den Eltern in der Salurnerstrasse 3. Ihr Vater Friedrich Pasch wurde in der Pogromnacht verhaftet und gequält, die Wohnung stark verwüstet. Dora kam mit einem Kindertransport über Holland nach England, wo sich im Mai1939 alle Familienmitglieder wiedersahen. Sie heiratete den Wiener Ernst Neale (früher Nagel), wurde Modedesignerin und engagiert sich seit Jahren für die Aufarbeitung der Geschichte.

Vera Graubart´s Vater Richard Graubart wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 in ihrer Wohnung in der Gänsbacherstrasse 5 ermordet. Vera Graubart kam über einen Kindertransport im März 1939 nach London, wohin ihre Mutter Margarethe im Juli 1939 flüchten konnte.

Verdienstkreuz London

Vorne sitzend von links: Vera Adams, Dorli Neale und Vera Graubart; hinten stehend: Gemeinderätin Mag.a Gerti Mayr - Foto © Österreichische Botschaft London.

Die Informationen stammen von der Homepage erinnern.at. Das Foto habe ich von der Homepage des österreichischen Außenministeriums entnommen. Dort gibt es auch weitere Fotos zu sehen. >>> Außenministerium

Presseaussendung Stadt Innsbruck

 

"Verdienstkreuz der Stadt Innsbruck" für Abraham Gafni, Judith Shomrony, und Richard B. Benson

Am 10. und 21. Mai 2011 wurden Abraham Gafni (geb. Erich Weinreb) , Judith Shomrony (geborene Erika Schwarz) und Richard B. Benson mit dem "Verdienstkreuz der Stadt Innsbruck" ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung ist ein Zeichen des Respekts und der Wertschätzung. Es soll eine Anerkennung dafür sein, dass Herr Gafni trotz der negativen Erfahrungen in der Zeit der Judenverfolgung das Bekenntnis zu Innsbruck lebt“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und „Ich verleihe diese Auszeichnung mit tiefem Respekt für Judith Shomrony und Richard B. Benson, deren Familien die furchtbaren Ereignisse des Nationalsozialismus in Innsbruck miterlebt haben“.

Abraham Gafni wurde als Erich Weinreb 1928 in Innsbruck geboren und lebte bei seinen Großeltern Wolf Meier und Amalie Turteltaub in der Defreggerstrasse 12, wo es in der Pogromnacht zu einem brutalen Überfall kam. Im Mai 1939 konnte er als 10-Jähriger mit seinem jüngeren Bruder Poldi Scharf nach Palästina fliehen.

Judith Shomrony, geborene Erika Schwarz, lebte mit ihren Eltern und Geschwistern in der Falkstrasse 18. Im März 1938 flüchtete sie nach Paris, 1939 ging sie nach Manchester und 1946 nach Palästina. Sie lebt heute in Tel Aviv.

Richard B. Benson´s Großvater Richard Berger wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brutal ermordet. Richard Berger war Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde und wohnte mit seiner Familie in der Anichstrasse 13. Fritz Berger, später Frederik Richard Benson, gelang nach England, und war 1946 an der Verhaftung von SS-Studentensturmführer Dr. Gerhard Lausegger massgeblich beteiligt.

Richard Benson, Judith Shomrony,
Christine Oppitz-Plörer

Richard B. Benson und Judith Shomrony mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer - Foto Benson / Mühlmann

Presseaussendungen Stadt Innsbruck - Verleihung Gafni. pdf / Verleihung Shomrony / Benson.pdf

 

 

 

 

Veranstaltungen 75. Jahrestag Novemberpogrome 1938 - Erinnerungskultur 2013

Im November 2013 fanden in Innsbruck zahlreiche Veranstaltungen zur Erinnerung an die Ereignisse der Pogromnacht 1938 statt. - Erinnerungskultur 2013 (PDF Datei)

"Concerto funebre für Bratsche und Streichorchester, den Innsbrucker Opfern der Kristallnacht 1938 gewidmet" - Bert Breit

Zur Erinnerung an die Novemberpogrome 1938 fanden am 8. und 10. November 2013 Konzerte in Innsbruck, Dornbirn und Brixen statt. Dabei wurde das den Innsbrucker Opfern der "Kristallnacht" gewidmete Werk "Concerto funebre für Bratsche und Streichorchester" von Bert Breit aufgeführt. Alle Informationen über die Konzerte gibt es hier: Konzert 75 Jahre

 

 

Zu den zahlreichen Veranstlatungen zählten die Stadtführungen "Wie lebten sie? Jüdische Menschen in Innsbruck" von den stadtführerINNen in Kooperation von erinnern.at und Stadt Innsbruck; Recherche Angebote für Schulklassen im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und Stadtmuseum/Stadtarchiv Innsbruck, einen von Niko Hofinger gestaltetn Dia-Abend mit Lesung aus großteils unveröffentlichen Briefen jüdischer Familien, das jährliche Totengedenken Kaddisch bei der Menorah am Landhausplatz, Gedenkveranstaltungen am jüdischen Friedhof, Theaterabende "Alte Heimat / Schnitt / Neute Heimat - Theater der Erinnerung" der Theatergruppe nachtACTiv und eine Gedenkstunde der Universität mit einer Lesung aus dem Buch "Die zweite Fremde" von C.W. Bauer.

Zeitgleich lief im Metropol Kino der Film "Zersplitterte Nacht" von Hermann Weiskopf und Peter Mair an. Das Doku-Drama rekonstruiert die Reichspogromnacht in Innsbruck und stellt den Mord an Ing. Richard Berger in den Vordergrund. Auf der Homepage von Audiovisuelle Gedächtnis Produktion gibt es weitere Informationen sowie einen Trailer zum Film. http://www.avgproduktion.com

 

75 Jahre Novemberpogrom - Broschüre und Webseite vom Parlament

Auf Initiative von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer wurde eine Broschüre und eine Webseite erstellt, die alle Veranstaltungen in Österreich zum Thema 75 Jahre Novemberpogrom zusammenfasst. Das Projekt wurde von Milli Segal und Mag.a Lilli Gneisz koordiniert. Die Broschüre wurde am 12. September im Parlament im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Presseaussendung. pdf / Bilder von der Pressekonferenz

Zur Informationsseite des Parlaments >>>>> http://www.parlament.gv.at/gedenken_novemberpogrome

 

 

Hörfeature über Novemberpogrom 1938 von Matthias und Johannes Breit

Johannes und Matthias Breit haben 2007 ein kurzes Hörfeature über den Novemberpogrom 1938 erstellt. Darin schildert u.a. der Widerstandskämpfer Heinz Mayer seine Erlebnisse im Polizeigefängnis "Sonne". Weiters sind Auszüge aus einer Radiosendung vom 10. November 1938 zu hören, in der der 25 jährige Radiojournalist Eldon Walli, ein Illegaler der ersten Stunde, für den Nationalsozialistischen Rundfunk live aus dem abgebrannten Leopoldstädter Tempel in Wien berichtet. Dauer 8:13 Mintuen, Musik von Hermann Leopoldi. Ich danke Johannes und Matthias Breit für die Verwendung!

Hörfeature (mp3)

 

 

Hördokumente der Österreichischen Mediathek

Die Österreichische Mediathek stellt auf ihrer Homepage wichtige Hördokumente als Quellmaterial für Recherchen zur Verfügung und zeigt themenspezifische Online-Ausstellungen.

"Zu den Ereignissen des November 1938 sind in den Archiven nur sehr wenige zeitgenössische Ton- und Filmdokumente erhalten. Die wenigen Originalquellen sind zudem in den meisten Fällen in einem Propaganda-Kontext entstanden und reflektieren die Ereignisse aus der Sicht des NS-Staates.
Erhalten sind aber auch die Erzählungen jener, die flüchten konnten und jener, die den nachfolgenden Krieg und die Vernichtungslager des Dritten Reiches überlebten. Ihre Erinnerungen sind persönliche Zeugnisse von einem der dunkelsten Kapitel der österreichischen Geschichte.
Diese Erzählungen, die zum Beispiel auch im Rahmen von Oral-History-Interviews aufgezeichnet wurden, füllen eine Lücke in der Geschichtsschreibung und sind eine unabdingbare Ergänzung für die historische Beschäftigung mit den Ereignissen des Novembers 1938.
Auch die Politik der Erinnerung und die historische Aufarbeitung selbst haben eine Geschichte, die in historischen Medienquellen reflektiert wird."

Beispiele der Hördokumente:

  • Journal Panorama 1988 "Reichskristallnacht" - die Rolle der österreichischen Medien beim Novemberpogrom 1938
  • Reportage über die Zerstörung des Tempels in Wien-Leopoldstadt von Eldon Walli 1938
  • Interview mit dem Zeithistoriker Prof. Gerhard Jagschitz über den 40. Jahrestag der "Reichskristallnacht" aus dem Jahr 1978
  • Gedenkrede von Bundeskanzler Franz Vranitzky im Ministerrat aus dem Jahr 1988
  • Rede von Axel Corti bei einer Sitzung im Salzburger Gemeinderat anlässlich des Gedenkjahres 1988
  • Interview mit Marko Feingold, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg 1999

Zur Homepage >>>> http://www.oesterreich-am-wort.at/playlist/action/single/playlist/878

 

 


Stadtrundfahrt auf Google Maps

Auf Google Maps finden Sie eine Übersicht zu den Schauplätzen -  http://goo.gl/maps/KRgNY

 

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Hier können Sie die Seiten nach Namen, Orten, Strassen, u.a. durchsuchen.

 

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update 27.10.2017

 
     

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