Helene Rosenstein, geb. Schreiber und Witwe von Josef Rosenstein wohnte
mit ihrem Sohn Fritz in der Schillerstrasse 4. Sie wurden in ihrer
Wohnung überfallen und schwer mißhandelt, die Wohnungseinrichtung
geplündert und demoliert. Fritz wurde gefangengenommen und
seine Mutter verletzt in der Reichenau aufgefunden.
Nach einem
kurzen Spitalsaufenthalt flüchtete sie zusammen mit ihrem Sohn zu ihrer
verheirateten Tochter Jenny Handel nach Wien. Jenny und ihr Mann
wanderten nach Bolivien aus, und verhalfen der Mutter zu einem Visum, sodaß Helene Rosenstein nach einem Aufenthalt in England nach Bolivien gelangen
konnte.